Online auf NBA wetten — welche Wege es gibt und für wen sie taugen

Updated Oktober 2026
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Stand: 30. Oktober 2026. Die Erlaubnisangaben der Anbieter wurden gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder abgeglichen.

Ein Basketball liegt auf dem Parkettboden einer leeren Arena, Scheinwerfer werfen Licht auf die Mittellinie.
Die National Basketball Association (NBA) hat 30 Teams, 29 aus den USA und eines aus Kanada, aufgeteilt in die Western und die Eastern Conference mit je 15 Teams.

Die National Basketball Association spielt 82 Hauptrundenspiele pro Team aus, und in dieser Zeit entstehen Hunderte Märkte, die alle dasselbe Versprechen tragen: mit ein wenig Sachkenntnis den Buchmacher zu schlagen. Wer in Deutschland auf die NBA setzen will, hat dabei weniger Auswahl als der Werbemarkt suggeriert. Nur wer auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder steht, darf Sportwetten im Internet anbieten. Und jeder dieser Anbieter arbeitet mit denselben Grenzen: keine Krypto-Zahlung, ein Einzahlungslimit von 1.000 € im Kalendermonat über alle Anbieter hinweg, Livewetten nur auf einen schmalen Ausschnitt des Spiels.

Damit sind die Wege schon vorgezeichnet. Wer eine kleine Einzahlung plant, sucht einen Anbieter, dessen Mindesteinsatz und Zahlungswege dazu passen. Wer Wert auf Livewetten legt, wird von der Regelsetzung enttäuscht und sollte das vorher wissen. Wer Krypto gewohnt ist, findet es hier nicht — und die Suche danach führt in einen Markt ohne Spielerschutz. Diese Seite sortiert, was ein Angebot leisten kann und was es kostet.

Wettarten und Quoten: was sich auf ein NBA-Spiel überhaupt setzen lässt

Der Spielsieger ist der Einstieg. Zwei Ausgänge, ein Preis, und alles Weitere baut darauf auf. Wer zum ersten Mal auf ein Basketballspiel setzt, hält diesen Markt für das Spiel selbst — dabei ist er der Markt mit der engsten Marge, weil beide Ergebnisse vergleichbar wahrscheinlich wirken und der Anbieter deshalb nur an seinem eigenen Preis arbeiten muss.

Ein Basketball rollt auf einem Freiluftplatz in der Abenddämmerung zu einem Korb, die Straßenlaternen leuchten bereits.
In der NBA bestreitet jedes Team 82 Hauptrundenspiele; die Tabelle richtet sich nach dem Siegprozentsatz, nicht nach Punkten.

Daneben stehen Handicap und Über-Unter-Punkte. Im Handicap bekommt der Außenseiter eine Punktzahl gutgeschrieben oder der Favorit eine abgezogen, sodass aus einem ungleichen Duell ein ausgeglichenes wird; der Preis wird dadurch wieder näher an die 1,90/1,90. Bei Über-Unter geht es nicht um Sieg oder Niederlage, sondern um die Gesamtzahl der erzielten Punkte — eine Wette, die kein Fanherz braucht, sondern ein Gefühl für das Tempo beider Teams.

Basketball ist für Wertejagd ein dankbarer Sport, weil die Punktzahlen aus vielen hundert Einzelaktionen entstehen. Über-Unter-Märkte reagieren auf Pace, Wurfquoten und Ausfälle träger als auf Emotionen. Wer den Markt verfolgt, kann eine Linie als hoch oder niedrig einordnen, lange bevor der Anbieter sie nachzieht.

Auskünfte über tatsächliche Quoten für konkrete Spiele gibt diese Seite nicht — sie würde sonst einen Preis als Tatsache ausgeben, der beim Lesen längst verschoben ist. Nachvollziehbar lässt sich dagegen die Rechnung, die hinter jeder Quote steckt.

Die Marge steckt in jeder Quote, auch in einer runden

Ein Anbieter schreibt für ein Spiel zwei Preise an: 1,90 auf den Heim- und 1,90 auf den Auswärtssieg. Die sind illustrativ gewählt, nicht aus einem Programm übernommen. Der Quotenschlüssel ergibt sich aus 1 geteilt durch 1,90 plus 1 geteilt durch 1,90. Das sind grob 0,5263 plus 0,5263, also rund 1,0526. Der Kehrwert davon liegt bei etwa 95 %. Der Quotenschlüssel dieser Paarung liegt also bei etwa 95 %, die Marge damit bei etwa 5 % — bezogen auf jeden Euro, der in diesen Markt fließt, nicht auf den einzelnen Wettschein, und ohne Gewähr für einen speziellen Anbieter.

Diese 5 % sind kein Ausreißer nach oben, sondern die Größenordnung, in der sich ein Zwei-Weg-Markt im Basketball üblicherweise bewegt. Ein vollkommen fairer Markt läge bei einem Quotenschlüssel von 100 %. Wer die 5 % relativiert, sollte den Vergleich zur Quote der anderen Seite suchen: Schreibt ein Anbieter 1,91/1,91, rutscht die Marge unter 5 %; stehen dort 1,88/1,88, liegt sie darüber. Der Abstand zwischen zwei Anbietern in einem Markt ist selten größer als das, was ein einzelner besserer Preis über eine lange Serie wieder einbringt. Bei einer Kombination aus zwei Spielen multiplizieren sich die Quoten — und mit ihnen die Margen. Ein Zweier aus zwei 5-%-Märkten trägt bereits rund 10 % Buchmacheranteil, ein Dreier entsprechend mehr. Wer Kombiwetten als Sport betreibt, zahlt für die Spannung doppelt: über den Preis des ersten und den des zweiten Marktes.

Warum den Verkäufer das Ergebnis nichts kostet

Die Marge wird in Marketing-Sprache gern zur Dienstleistung gemacht, die man fair bezahlt. Tatsächlich steht sie fest, bevor der Ball geworfen ist: Der Anbieter nimmt sie über die Summe aller Wetten eines Marktes ein, unabhängig davon, wer gewinnt. Genau das gibt ihm den Spielraum, in dem sich sein Geschäft bewegt. Ihm ist am Ende egal, ob die Wette aufgeht — nur der Umfang des Umsatzes interessiert ihn. Für den Spielenden heißt das: Er zahlt bei jedem einzelnen Schein, auch beim Gewinn. 10 € auf eine Meisterwette zu 4,50 zahlen bei Sieg 45 € zurück, davon 35 € Nettogewinn — nur unter der Annahme, dass dieser Preis überhaupt gehandelt wird, und ohne dass dabei irgendetwas über die Trefferchance dieser Wette ausgesagt wäre.

Der Spielplan: Hauptrunde, Play-in, Playoffs und der NBA Cup

Die NBA besteht aus 30 Teams, 29 davon aus den USA und eines aus Kanada — die Toronto Raptors. Sie spielen in der Western und der Eastern Conference, je 15 Teams, die wiederum in je drei Divisionen gegliedert sind. Diese Gliederung erklärt, warum manche Paarungen in der regulären Saison gehäuft auftreten: Die Liga verteilt ihre Spiele auch entlang dieser Struktur, nicht nur nach der Tabelle.

Aus der Zeit vor dieser Liga ist die NBA entstanden: Die Basketball Association of America wurde am 6. Juni 1946 gegründet, den heutigen Namen erhielt sie am 3. August 1949 nach der Übernahme der NBL. Wer die NBA-Wettsaison als Zyklus mit einer klaren Form liest, liest sie richtig.

Ein Siegprozentsatz statt Punkte, und was das für Wetten heißt

Jedes Team absolviert 82 Hauptrundenspiele. Die Tabelle richtet sich nach dem Siegprozentsatz, nicht nach Punkten. Ein 50:32-Team steht vor einem 49:33-Team, auch wenn die Siegzahl keine einfache Punktrechnung erlaubt. Der Reiz für Wettende liegt in einem weiterhin hohen Anteil von Spielen mit offenem Ausgang. In den USA finden regelmäßig mehr als ein halbes Dutzend Begegnungen an einem Abend statt; ein kompletter Spieltag ist damit für Livewetten attraktiv — soweit die Zulässigkeit das erlaubt.

Play-in und Playoffs: die Serien, die länger dauern als ein Abend

In die Playoffs kommen aus jeder Conference die acht besten Teams. Alle Serien werden „Best of seven“ gespielt, das heißt: Das erste Team mit vier Siegen kommt weiter. Seit 2020/21 ermitteln die Plätze 7 bis 10 in einem Play-in-Turnier die letzten beiden Playoff-Plätze. Für Wettende verändert das Play-in die Bedeutung eines einzelnen Spiels erheblich: Ein Team, das nach 78 Partien auf Platz 9 liegt, hat noch zwei Begegnungen mit Endspielcharakter vor sich — die Formkurve zählt hier mehr als der Tabellenrang.

In der Saison 2025/26 lief die Hauptrunde vom 21. Oktober 2025 bis zum 12. April 2026 mit 82 Spielen pro Team. Das Play-in-Turnier fand vom 14. bis 17. April 2026 statt, die Playoffs begannen am 18. April 2026. Diese Daten zeigen, wie eng der Kalender getaktet ist: Zwischen Ende der Hauptrunde und dem ersten Playoff-Sprung liegen zwei Tage.

Die New York Knicks gewannen die NBA-Finals 2025/26 mit 4:1 gegen die San Antonio Spurs und holten damit ihren dritten Titel; Finals-MVP wurde Jalen Brunson. Damit gehört New York einem kleinen Kreis an, der in der jüngeren Geschichte der Liga mehrfach ganz oben stand, ohne die Bilanz der regelmäßigsten Sieger zu erreichen: Rekordchampion sind die Boston Celtics mit 18 Titeln.

Ein Turnier in der Mitte der Saison: der NBA Cup

Der NBA Cup 2025 lief vom 1. November bis 16. Dezember 2025 und wurde von den New York Knicks mit 124:113 im Finale gegen die San Antonio Spurs gewonnen. Dieses Turnier fällt mitten in die Hauptrunde und hat eine eigene Struktur mit Gruppenspielen und K.-o.-Runden.

In der Saison 2025/26 wurde Shai Gilgeous-Alexander zum wertvollsten Spieler der Hauptrunde gewählt; die beste Bilanz hatten die Oklahoma City Thunder mit 64 Siegen und 18 Niederlagen. Die Auszeichnung ehrt den erfolgreichsten Einzelspieler — für einen Wettmarkt über die Meisterschaft ist genau dieser Spieler relevant, weil ein Ausfall in den Playoffs einen Preis schneller bewegt als jede Serie zuvor.

Wo die Wahl bleibt und wo sie schrumpft

Wer sich in Deutschland für NBA-Wetten interessiert, kann seine Aufmerksamkeit auf die Hauptrunde legen — dort gibt es die meisten Spiele und die meisten Märkte — oder auf die Ausscheidungsphase, wo der Preis deutlicher an die Serie gebunden ist. Beide Wege sind hier möglich, keiner ist verboten. Was fehlt, ist der schnelle Einstieg während eines Spiels. Eine Zwischenstandswette in einem Basketballspiel ist nach den Regeln nicht möglich. Wer einen schnellen Handlungsablauf sucht, hat nur wenige Minuten am Abend, in denen sich live etwas verschiebt. Innerhalb dieser Grenze bleibt die NBA für Deutschland dennoch ein Sport mit mehr Spielmaterial als etwa eine einzelne Liga mit 34 Spieltagen.

Die Rangliste: zehn Anbieter mit deutscher Erlaubnis im Vergleich

Die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder führt zum Stichtag 2. Oktober 2026 insgesamt 30 Einträge — 27 Inhaber mit einer Sportwetten-Erlaubnis, zwei davon zusätzlich Pferdewetten, sowie drei Inhaber ausschließlich für Pferdewetten. Eine Erlaubnis für Sportwetten auf der Whitelist ist die einzige Grundlage, auf der ein Anbieter in Deutschland ein Sportwettenprogramm im Internet betreiben darf. Der erste Erlaubniszeitraum beträgt fünf Jahre; die Liste weist allerdings nur das Erteilungsdatum aus, kein Enddatum.

Die folgenden zehn Anbieter tragen eine Sportwetten-Erlaubnis und damit eine belastbare Grundlage für ein Sportwettenprogramm. In der Reihenfolge, in der sie hier stehen, liegt keine Empfehlung und keine Rangfolge.

Anbieter Whitelist-Status und Inhaber Sportwetten-Erlaubnis seit
bwin Sportwetten-Erlaubnis; Inhaberin: bwin (Deutschland) Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnis 23.12.2022
Wettarena Sportwetten-Erlaubnis; Inhaberin: I.B.C. Sportsbetting Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnis 15.12.2022
Sportingbet Sportwetten-Erlaubnis; Inhaberin: Sportingbet (Deutschland) Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnis 21.12.2022
Interwetten Sportwetten-Erlaubnis; Inhaberin: Interwetten Gaming Limited 02.11.2020, Folgeerlaubnis 27.12.2022
Tipwin Sportwetten-Erlaubnis; Inhaberin: Tipwin Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnisse 27.12.2022, 09.01.2024
Tipico Sportwetten-Erlaubnis; Inhaberin: Tipico Co. Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnis 09.12.2022
888sport Sportwetten-Erlaubnis; Inhaberin: 888 Germany Limited 30.06.2021, Folgeerlaubnis 15.12.2022
VBet Sportwetten-Erlaubnis; Inhaberin: SCGO Limited 05.12.2023
AdmiralBet Sportwetten-Erlaubnis; Inhaberin: Greentube Betting Malta Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnisse 13.12.2022, 29.07.2024
Winamax Sportwetten-Erlaubnis; Inhaberin: WINAMAX (Société anonyme) 29.06.2021, Folgeerlaubnis 08.12.2022

Was die Spalten zusammen zeigen, ist die Geschichte eines Marktes, der nicht in einer Woche entstanden ist, sondern in zwei Wellen: einer ersten Runde im Herbst 2020 und einer zweiten im Sommer 2021, mit einer Nachzüglerin Ende 2023. Wer heute zehn Anbieter vergleicht, vergleicht im Kern zwei Generationen von Programme, die über Jahre hinweg gewachsen sind.

Ein Punkt, den die Erlaubnis nicht regelt: innerhalb dieser zehn gibt es keinen Anbieter, bei dem die Whitelist eine Befugnis für Krypto-Zahlungen ausweisen würde. Der Zahlungsweg ist in Deutschland keine Frage des Programms allein, sondern der Regelung; dazu mehr im Abschnitt zur Rechtslage.

bwin: der Einstieg mit breitem Programm

bwin (Deutschland) Limited hält die Erlaubnis für Sportwetten seit dem 9. Oktober 2020, mit einer Folgeerlaubnis vom 23. Dezember 2022. Damit gehört bwin zur ersten Runde der Erlaubnisse und zu den Anbietern, deren Programm die längste Zeit gehabt hat, sich zu entwickeln. Wer sich für die NBA interessiert und sein Konto nicht nur für eine einzelne Saison nutzen will, findet hier ein Programm, das seit über fünf Jahren im deutschen Regelwerk betrieben wird.

Was zu den konkreten Basketballmärkten angeboten wird, lässt sich aus der Erlaubnis nicht ableiten. Das gehört zur Individualität des Programms, und diese Individualität ist der eigentliche Unterschied zwischen zwei Anbietern mit derselben Grundlage. Für einen Vergleich der NBA-Märkte lohnt es, im Programm selbst nachzusehen: Wie viele Handicap-Stufen werden für ein einzelnes Spiel gestellt, und welche Preise stehen dort.

Der praktische Wert von bwin liegt in der Preisstabilität, nicht in einem einzelnen Vorteil. Ein Programm mit langer Historie ist selten der günstigste Anbieter in einem bestimmten Spiel und auch selten der ungünstigste. Wer häufig wechselt und sich bei jedem Zieleinlauf darüber ärgert, dass er auf der schlechteren Seite eingestiegen ist, kann bei einem solchen Anbieter zumindest bequem zu allen NBA-Spielen gelangen.

Wettarena: eine Marke mit klarer Firmenstruktur

Wettarena wird laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von der I.B.C. Sportsbetting Limited mit Sitz in Sliema auf Malta angeboten. Die Whitelist führt die Marke seit dem 9. Oktober 2020, mit Folgeerlaubnis vom 15. Dezember 2022. Wer bei Wettarena ein Konto eröffnet, tut das also bei einem Anbieter mit über fünf Jahren deutscher Erlaubnispraxis.

Der Vorteil einer klaren Firmenregelung: Wer die Verantwortung für sein Konto, seine Einzahlung und seinen Kontoschluss nachvollziehen will, findet einen benannten Vertragspartner. Ob die NBA im Wettprogramm dieses Anbieters breit vorhanden ist, ist von der Erlaubnis unabhängig und muss am Programm selbst geprüft werden.

Interessant ist dieser Anbieter eher für Nutzende, die eine Marke mit fest umrissener Struktur wünschen als für die Suche nach dem Sondermarkt. Bei einem Spielplan mit 82 Partien pro Team entsteht der Unterschied ohnehin nicht in exotischen Ausgängen, sondern in der Qualität der Basismärkte.

Sportingbet: ein Programm mit Konfigurator und Live-Bereich

Sportingbet (Deutschland) Limited hält die Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020, mit Folgeerlaubnis vom 21. Dezember 2022. Das Angebot umfasst laut dem eigenen Sportwettenauftritt einen Konfigurator+ sowie Live-Wetten; zu den Sportarten zählen unter anderem Fußball, Tennis, Basketball, Eishockey, Handball, Darts und Snooker.

Die Nennung von Basketball in dieser Aufzählung ist der konkreteste Anhaltspunkt, den ein Anbieter hierfür liefert. Wer wissen will, ob der Anbieter für die NBA ausreichend Märkte stellt, sollte sich den Konfigurator in einem laufenden Spiel ansehen und ausprobieren, welche Kombinationen möglich sind. Ein Konfigurator erlaubt es, Ausgänge verschiedener Märkte selbst zusammenzustellen — wer ihn beherrscht, kann eine eigene Sicht auf das Spiel in eine Wette übersetzen, statt die vorgefertigten Pakete des Anbieters zu nehmen.

Hier zeigt sich ein Unterschied, der nicht in der Erlaubnis steht: Ein Anbieter mit eigenem Wett-Konfigurator gibt dem Spielenden mehr Kontrolle über das, was er kombiniert. Das ist für erfahrene Nutzende ein Vorteil und für Anfänger eine Falle, weil sich die Marge in jeder selbst gebauten Kombination mitaddiert.

Interwetten: ruhiges Programm, langer deutscher Vorlauf

Die Erlaubnis für Interwetten Gaming Limited datiert vom 2. November 2020, mit Folgeerlaubnis vom 27. Dezember 2022. Das ist eine der wenigen Genehmigungen aus dem November 2020, also wenige Wochen nach dem Start der ersten Erlaubniswelle.

Der Name ist in Deutschland seit Jahrzehnten mit Sportwetten verbunden; die Erlaubnis unter dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 ist hier die jüngste Stufe. Wer eine Marke mit dieser Historie wählt, wählt vor allem Vertrautheit — ein Faktor, der bei der Wahl des Anbieters selten das beste Argument ist, aber bei der Wahl des Zahlungswegs durchaus hilft: Wer seine Konto- und Zahlungsdaten nicht ständig neu hinterlegen will, bleibt bei einem Anbieter, dem er seit Langem vertraut.

Für die NBA heißt das: das Spielmaterial wird zur Verfügung gestellt, die Bandbreite an Märkten aber ist ein Merkmal des Programms und nicht der Erlaubnis.

Tipwin: der Basketball-Partner

Die Erlaubnis für Tipwin Limited datiert vom 9. Oktober 2020, mit Folgeerlaubnissen vom 27. Dezember 2022 und — bemerkenswert in dieser Liste — noch einer weiteren vom 9. Januar 2024. Kaum ein anderer Anbieter der zehn hat eine so späte Folgeerlaubnis erhalten.

Der eigentliche Grund, diesen Anbieter im NBA-Zusammenhang zu nennen: Tipwin ist Premium Partner des Deutschen Basketball Bundes, und die Partnerschaft wurde bis zum 31. Dezember 2026 verlängert und läuft damit mindestens drei weitere Jahre. Das ist der einzige direkte Bezug zum deutschen Basketball in dieser Vergleichsrunde. Was das für Nutzende bedeutet, ist keine Marktgarantie: Eine Partnerschaft mit einem Verband besagt nichts über die Anzahl der NBA-Märkte, wohl aber etwas über die Haltung des Anbieters zum Sport selbst. Wer den deutschen Basketball im Programm unterstützen will, findet hier zumindest einen Anbieter, dessen Investition im Sport sichtbar ist — und eine späte Folgeerlaubnis deutet auf aktive Pflege des Programms hin.

Tipico: Cash-out aus der eigenen App

Tipico Co. Limited hält die Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020, mit Folgeerlaubnis vom 9. Dezember 2022. Die Tipico Sportwetten App wird im Apple App Store vom Entwickler Tipico B2B Ltd angeboten; in der Entwicklerbeschreibung werden „Tipico Cashout“ als Kontrolle über den Wettschein und Live-Wetten auch während des Fußballspiels genannt.

Hier lohnt ein genauer Blick auf die Beschreibung: Die genannten Live-Wetten sind ausdrücklich die Fußballvariante. Ob Basketball-Livewetten in gleicher Weise im Programm stehen, ist damit nicht gesagt. Gleichzeitig ist Cash-out eine der wenigen Funktionen, mit denen sich innerhalb der Live-Beschränkungen überhaupt etwas bewegen lässt: Wer seinen Wettschein vorzeitig schließt, tauscht die Endabrechnung gegen einen vorzeitigen Preis.

Cash-out ist keine gesetzliche oder behördlich geregelte Funktion. Es ist ein Merkmal des jeweiligen Anbieters, und die Bedingungen — wann der Ausstieg möglich ist und zu welchem Preis — legt jeder Anbieter selbst fest. Wer Cash-out als wichtigen Teil seiner Spielweise sieht, sollte vor der Kontoeröffnung prüfen, für welche Sportarten und Märkte der Anbieter es tatsächlich anbietet.

888sport: eine börsennotierte Gruppe im Hintergrund

Die Erlaubnis für 888 Germany Limited datiert vom 30. Juni 2021, mit Folgeerlaubnis vom 15. Dezember 2022. Damit gehört 888sport zu den Anbietern der zweiten Erlaubniswelle aus dem Sommer 2021.

Der Hintergrund ist hier eine Gruppe, deren Aktie seit September 2005 an der London Stock Exchange notiert ist. Eine solche Struktur bedeutet für den Nutzer eines Wettkontos wenig — der Vertrag besteht mit der deutschen Gesellschaft, nicht mit der Holding —, aber sie schafft eine gewisse Publizität: Ein börsennotiertes Unternehmen berichtet regelmäßig über sein Geschäft, und wer sich für die wirtschaftliche Stabilität eines Anbieters interessiert, hat hier einen Anhaltspunkt mehr als bei einer rein privaten Struktur.

Über die Breite der NBA-Märkte sagt das nichts. Die Entscheidung für diesen Anbieter ist damit in erster Linie eine Frage des Programms, nicht der Struktur.

VBet: die jüngste Erlaubnis der Runde

VBet wird unter der Marke VBet von der SCGO Limited mit Sitz in St. Julian’s auf Malta betrieben. Die GGL verzeichnet die Sportwetten-Erlaubnis für diesen Anbieter seit dem 5. Dezember 2023 — sie ist damit die jüngste in dieser Zehnergruppe.

Ein Konto bei VBet bedeutet, sich einem Anbieter anzuvertrauen, der die deutschen Regeln erst seit Ende 2023 anwendet. Der Vorteil liegt darin, dass hier kein Programm aus einer früheren Phase mitgeschleppt wird. Ob das im Alltag spürbar wird, entscheidet sich an den Basismärkten, nicht an der Erlaubnisnummer. Wer diesen Anbieter in Betracht zieht, sollte gezielt prüfen, wie breit die NBA ausgebaut ist — bei einer jüngeren Erlaubnis ist das der Punkt, an dem sich Programme erfahrungsgemäß am stärksten unterscheiden.

Der Nachteil einer kurzen Historie liegt weniger im Programm als in der Vergleichbarkeit: Über die Spielweise dieses Anbieters bei Auszahlungen oder bei der Behandlung von Kombiwetten gibt es weniger Beobachtung als bei einem Haus, das seit 2020 in Deutschland arbeitet.

AdmiralBet: Erlaubnis mit mehreren Stufen

AdmiralBet wird auf der Whitelist der GGL von der Greentube Betting Malta Limited geführt, mit einer Sportwetten-Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020 und Folgeerlaubnissen vom 13. Dezember 2022 und 29. Juli 2024. Für virtuelle Automatenspiele auf slots.admiralbet.de besteht eine Erlaubnis seit dem 28. September 2022.

Der letzte Satz gehört ausdrücklich zum Casino-Bereich, nicht zum Sportwettenprogramm. Zwei getrennte Erlaubnisse auf zwei getrennten Adressen sind in Deutschland der Regelfall: Sportwetten und virtuelles Automatenspiel sind verschiedene Genehmigungen mit verschiedenen Regeln, und eine Casino-Erlaubnis sagt über die Sportabteilung nichts. Wer bei AdmiralBet auf NBA-Spiele setzt, sollte sich nicht davon leiten lassen, dass dieselbe Marke auch Automatenspiele anbietet. Umgekehrt gilt, dass ein Anbieter, der mehrere Erlaubnisse hält, administrativ erfahrener ist; das ist für Sportwetten ein schwaches, aber kein schlechtes Zeichen.

Winamax: der Anbieter mit eigenen Quoten-Studien

Winamax wird von der WINAMAX (Société anonyme) betrieben, die Sportwetten-Erlaubnis datiert vom 29. Juni 2021, mit Folgeerlaubnis vom 8. Dezember 2022. Winamax bewirbt sich im Footer seiner Website mit „0 % Wettsteuer und die besten Quoten“. Diese Aussage verweist auf eine Odoxa-Studie zu 2.967 Spielen aus Fußball, Tennis und Handball vom 1. April bis 30. August 2025, nach der Winamax bei 45 % der untersuchten Quoten auf Platz eins lag.

Zu dieser Zahl gehören zwei Einschränkungen, die der Werbetext verschweigt: Eine Studie über Fußball, Tennis und Handball trifft keine Aussage über Basketball, und 45 % von Platz eins heißt, dass in 55 % der Fälle ein anderer Anbieter den besseren Preis hatte. Wer aus dieser Zahl ableitet, hier sei generell der Preis der beste, schließt von einer Liga auf eine andere. Für die NBA ist daraus nichts ablesbar.

Anders sieht es mit dem zweiten Teil der Standortbestimmung aus. Winamax TV zeigt im eigenen Kundenkonto Live-Streams, darunter Spiele der NBA und der NFL sowie Übertragungen aus den vier Grand-Slam-Turnieren. Ein Anbieter, der ein eigenes Streaming-Angebot betreibt, erkennt die Nachfrage nach vollständigem Spielmaterial an — für einen Sport, in dem Livewetten hier nur eingeschränkt möglich sind, ist das ein sinnvoller Weg, dennoch nahe am Spiel zu sein.

Was die zehn auseinanderhält

Alle zehn Anbieter verfügen über eine gültige Erlaubnis. Die Unterschiede liegen jenseits dieses Punktes: in der Erfahrung der Firmen, in der Standortverbundenheit, in einer Partnerschaft mit dem deutschen Basketball, in einem Casino als zweitem Standbein und in einem Anbieter, der eigene Quotenstudien veröffentlicht. Ein Teil dieser Unterschiede hat für NBA-Wetten unmittelbare Bedeutung — die längere Erlaubnispraxis etwa, wenn es um die Bearbeitung von Auszahlungen geht. Ein anderer Teil ist reine Markenpflege: Der Platz eins einer Studie zum Fußball macht kein Basketballprogramm besser.

Die Rechtslage: erlaubt ist, was auf der Whitelist steht

Die Aufsicht über Sportwetten in Deutschland führt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle (Saale) unter dem Glücksspielstaatsvertrag 2021, in Kraft seit dem 1. Juli 2021. Sie erteilt die bundesweite Erlaubnis, Sportwetten im Internet zu veranstalten und zu vermitteln, überwacht die Einhaltung und kann Bußgelder verhängen. Die Steuer ist Sache des Finanzamts, nicht der Behörde.

Ein leerer Wettschein aus Papier liegt neben einem Kugelschreiber auf einem Schreibtisch im Tageslicht.
Die NBA geht auf die Basketball Association of America zurück, die am 6. Juni 1946 gegründet wurde; ihren heutigen Namen erhielt sie am 3. August 1949.

Kriterium für ein Angebot ist allein die offizielle Whitelist. Sie ist die einzige Prüfung, die eine Erlaubnis belegt. Der Stichtag 2. Oktober 2026 weist 30 Einträge aus: 27 Inhaber mit einer Sportwetten-Erlaubnis, zwei davon zusätzlich mit Pferdewetten, dazu drei Inhaber ausschließlich für Pferdewetten. Alle gelisteten Domains sind .de-Domains — aber eine .de-Domain allein beweist nichts. Wer prüfen will, ob ein Anbieter erlaubt ist, liest die Whitelist und sucht den Namen der Domain unter dem Sportwetten-Eintrag. Eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele, für Online-Poker oder für Online-Casino desselben Halters sagt über die Sportabteilung nichts. Unter einer Sportwetten-Erlaubnis bietet nur die dort gelistete Domain Sportwetten an.

Was in Deutschland überhaupt gesetzt werden darf

Erlaubt sind Festquotewetten auf den Ausgang eines Ereignisses oder eines Abschnitts daraus sowie auf Vorfälle innerhalb des Ereignisses, als Einzel- oder Kombinationswette. Zusätzlich gilt: Nur die Wettarten, die die Behörde zugelassen hat, dürfen angeboten werden. Das Wettprogramm ist also gebunden, nicht frei.

Livewetten sind nach den Regeln der zulässige Rahmen deutlich enger als das, was ausländische Programme zeigen. Während eines laufenden Ereignisses sind Wetten nur auf das Endergebnis oder auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder eine ähnliche Komponente in Sportarten zulässig, in denen solche Ereignisse selten sind. Ein nächstes Tor im Fußball fällt darunter, ein nächster Satz im Tennis ebenfalls. Ein nächster Punkt im Tennis oder ein nächster Korb im Basketball fallen nicht darunter: In einer Sportart, in der in jeder Minute mehrere Punkte fallen, fehlt die seltene Komponente, an die die Regel anknüpft.

Barred sind Ereignisse, an denen überwiegend Minderjährige oder Amateure teilnehmen; in der Praxis der Behörde zählt Fußball unterhalb der 3. Liga als Amateurbereich. Ebenfalls ausgeschlossen sind manipulationsanfällige Wetten sowie Wetten auf Regelverstöße oder deren Sanktionierung. Wetten auf gesellschaftliche oder politische Ereignisse sind nicht zulässig. E-Sport: Die Behörde stellt fest, dass Wetten auf E-Sport nicht möglich sind, weil E-Sport nicht als Sport anerkannt ist — ein erlaubtes E-Sport-Wettangebot in Deutschland gibt es damit nicht. Zu virtuellen Sportarten ist rechtlich nichts festgestellt; dazu lässt sich nichts sagen.

Auszahlungen erfolgen erst nach dem offiziellen Ende des Ereignisses. Für Sportwetten gibt es keine gesetzliche Höchstgrenze für den einzelnen Einsatz.

Cash-out ist gesetzlich nicht geregelt. Wer es nutzt, nutzt ein Merkmal des Anbieters, dessen Bedingungen dieser selbst festlegt.

Krypto, anonyme Zahlungsmittel und der eigene Name

Einzahlungen sind nur von einem Zahlungskonto auf den eigenen Namen des Spielenden bei einem nach dem Geldwäschegesetz verpflichteten Institut erlaubt. Anonyme Zahlungsmittel sind nicht zulässig. Genau das ist der Mechanismus, der Krypto und anonyme Prepaid-Karten aus dem erlaubten deutschen Sportwettenangebot heraushält. Kein Anbieter auf der Whitelist kann NBA-Wetten gegen Bitcoin oder eine andere Kryptowährung abwickeln, weil die Einzahlung bereits an das eigene Zahlungskonto gebunden ist.

Wer also im Netz eine Seite findet, die Basketballwetten gegen Krypto anbietet, hat es mit einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis zu tun. Ein solches Angebot ist unerlaubtes Glücksspiel. Eine Curaçao-, Anjouan- oder Malta-Erlaubnis hat in Deutschland keine Bedeutung: Sie berechtigt nicht dazu, Menschen in Deutschland Sportwetten anzubieten.

Für Nutzende bedeutet die Zahlungsregel einen praktischen Verzicht. Krypto-Zahlungen sind schnell, anonym und für viele technisch vertraut — im deutschen Sportwettenmarkt sind sie gerade deshalb ausgeschlossen. Wer diesen Weg gehen will, muss auf die Spielerschutzmechanismen verzichten, die im Abschnitt zum Spielerschutz beschrieben sind.

Was ein Offshore-Angebot kostet

Die Behörde warnt Verbraucherinnen und Verbraucher ausdrücklich vor der Teilnahme an illegalen Angeboten. Ein Teil dieser Warnungen ist Teil einer allgemeinen Aufklärungsarbeit, ein Teil nennt konkrete Fälle.

Das Strafrecht knüpft an das Veranstalten und das Bewerben an: Das Veranstalten unerlaubten Glücksspiels kann mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe geahndet werden, die Werbung dafür mit bis zu einem Jahr. Die Teilnahme kann mit bis zu sechs Monaten oder Geldstrafe geahndet werden. Verfolgungen einzelner Spielender sind nicht festgestellt — das ist weder ein Freibrief noch ein Anlass zur Dramatisierung. In der Aufsichtspraxis arbeitet die Behörde mit Untersagungen, Zahlungs- und Netzsperren. Wer sich auf ein Offshore-Angebot einlässt, riskiert also weniger eine Strafe als den Ausfall seiner Ansprüche.

Zivilgerichte haben in mehreren Fällen Anbieter ohne deutsche Erlaubnis zur Rückzahlung von Einsätzen verurteilt; der Bundesgerichtshof hat dem Europäischen Gerichtshof am 25. Juli 2024 die Frage vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit der Nichtigkeit von Sportwettenverträgen entgegensteht. In dem Verfahren fordert der Kläger von Tipico mehr als 3.700 € Verluste aus Sportwetten der Jahre 2013 bis 2018 zurück. Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs hält es in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 in der Rechtssache C-530/24 (Tipico) grundsätzlich für möglich, unlizenzierte Sportwettenanbieter zur Rückzahlung verlorener Einsätze zu verpflichten; eine Ausnahme gilt, wenn Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen. Ein Rückzahlungsanspruch ist damit für niemanden zugesagt.

Die ehrliche Rechnung sieht so aus: Ein Offshore-Anbieter hat keine deutsche Erlaubnis, ist weder an das Sperrsystem OASIS noch an die Limitdatei LUGAS angeschlossen und bietet keine deutschen Rechtswege. Dafür kann er höhere Limits und Krypto-Zahlungen anbieten. Ein Anbieter auf der Whitelist bietet Rechtssicherheit und Spielerschutz — im Gegenzug für das Einzahlungslimit von 1.000 € im Monat, eingeschränkte Live-Märkte, vollständige Verifizierung und Zahlungen vom eigenen Konto. Beide Wege haben einen Preis. Der eine ist eine Gebühr in Freiheit, der andere eine Gebühr in Unsicherheit.

Spielerschutz: was ein Konto in Deutschland mitbringt

Die Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich. Pro Anbieter ist ein einziges Konto vorgesehen, mit vollständiger Verifizierung.

Vor dem Abschluss der Verifizierung darf ein Anbieter höchstens 72 Stunden lang Spiel ermöglichen, und zwar mit einem Einzahlungslimit von 100 € und ohne Auszahlungen. Wer in dieser Zeit gewinnt, kann also nicht auszahlen lassen — das Geld wartet, bis das Konto verifiziert ist. Diese Regel hat schon manchen davon abgehalten, eine Wette mit falschen Daten anzunehmen; sie ist der Grund, warum sich die Anmeldung bei einem seriösen Anbieter nicht in drei Minuten erledigen lässt.

Das Einzahlungslimit von 1.000 € im Monat

Für Einzahlungen gilt ein Limit von 1.000 € pro Kalendermonat über alle Anbieter hinweg, verwaltet über die LUGAS Limitdatei. Es ist ein Standardwert, kein Höchstwert: Ein Anbieter, dessen Erlaubnis das zulässt, kann für eine einzelne Person ein höheres Limit setzen — bis zu 10.000 €, und 10.000 bis 30.000 € für höchstens 1 % seiner aktiven Spielenden. Voraussetzung ist der nachweisbare Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit; eine Selbstauskunft genügt dafür nicht.

Die Grenze zwischen diesen Stufen ist nicht als Bequemlichkeit gedacht. Wer das Limit senken will, kann das sofort tun. Wer es erhöhen will, kann das erst nach sieben Tagen.

Für eine NBA-Saison mit ihren 82 Hauptrundenspielen und den Playoffs heißt das konkret: Wer sein komplettes Budget in einen einzigen Anbieter einzahlt, trifft die Grenze womöglich schon im November, mitten in der Hauptrunde. Wer über mehrere Anbieter verteilt, bleibt flexibler, verliert aber den Überblick über den tatsächlichen Gesamteinsatz — deshalb ist die Limitdatei ausdrücklich anbieterübergreifend geführt. Sie begrenzt nicht, wie viel man setzen, sondern wie viel man einzahlen kann.

OASIS, Panikbutton und was sonst noch schützt

OASIS ist das bundesweite Sperrsystem, das bei der Registrierung und bei der Anmeldung abgefragt wird. Wer sich dort sperren lässt und dabei eine Sperrfrist angibt, ist mindestens drei Monate gesperrt; ohne Angabe mindestens ein Jahr. Der Panikbutton löst einen sofortigen Block für 24 Stunden aus.

Parallelspiel ist untersagt, geregelt über die Aktivitätsdatei. Wer meint, die Anmeldung bei zwei Anbietern mit derselben Registrierung umgehen zu können, wird mit der Verifizierung konfrontiert.

Das Guthaben der Spielenden liegt auf einem treuhänderisch geführten Konto, das gegen eine Insolvenz des Anbieters geschützt ist. Bei Kontoschließung wird das Guthaben innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühren ausgezahlt. Das ist eine der wenigen Regeln im deutschen Sportwettenrecht, die einen unmittelbar spürbaren Unterschied zwischen einem lizenzierten Anbieter und einem Offshore-Angebot ausmacht.

Wo der Spielerschutz an eine Grenze stößt

Ein Anbieter mit deutscher Erlaubnis kann nur so viel schützen, wie ein Konto bei ihm reicht. Wer parallel bei nicht erlaubten Seiten spielt, fällt aus jedem dieser Systeme heraus: OASIS und LUGAS kennen ihn dort nicht, das Einzahlungslimit gilt dort nicht, und die Regel, dass die Auszahlung nur auf das eigene Konto geht, ebenso wenig. Wer bei einem Offshore-Anbieter in Schwierigkeiten gerät, findet keinen Weg in die deutschen Schutzmechanismen.

Zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Konto gehört deshalb der Blick auf die eigene Bilanz über einen längeren Zeitraum und nicht auf den letzten Abend. Bei einem Spielplan von 82 Partien pro Team bietet eine Saison genug Gelegenheiten, aus einem kleinen Hobby ein großes Problem zu machen, ohne dass ein einzelner Tag je auffällt.

Prognosen und Strategie: was aus Statistiken wirklich folgt

Zur Vorbereitung auf ein Spiel gehören Kennzahlen: das Tempo eines Teams, seine Wurf- und Trefferquoten, die Ausfälle im Kader. Diese Größen sind aus dem Spielplan heraus lesbar, weil die Liga ihre Ergebnisse und ihren Verlauf veröffentlicht. Wer zwei Teams vergleicht, findet dort eine gemeinsame Grundlage.

Ein Wetttipp ist trotzdem nur eine Einschätzung. Kein Kennzahlensystem kennt das Ergebnis eines Abends. Der Unterschied zwischen einem Tipp und einer Entscheidung liegt in der Quote: Erst im Vergleich von eigener Einschätzung und angebotenem Preis entsteht ein Anhaltspunkt, ob eine Wette überhaupt etwas wert sein könnte.

Eine Wette, die eine Einschätzung zu einem Preis in Beziehung setzt, wird manchmal als „Wertwette“ bezeichnet. Der Begriff ist missverständlich, weil er nach einem sicheren Treffer klingt. Gemeint ist nur, dass zwei Einschätzungen auseinandergehen: die eigene und die, die im Preis enthalten ist. Ob die eigene Einschätzung die bessere war, zeigt sich hinterher — und auch dann kann eine falsche Erwartung durch einen glücklichen Ausgang bestätigt werden. Wer glaubt, eine Wette auf eine gute Einschätzung sei ein Gewinn auf Zeit, verwechselt Verfahren mit Ergebnis.

Die Punkte, die aus dem Spielplan folgen und nicht aus dem Gefühl

Drei Beobachtungen helfen, ohne dass sie irgendetwas garantieren. Die erste ist das Tempo: Ein Team mit vielen Ballwechseln erzeugt mehr Punkte, wodurch sich Über-Unter-Linien anders einordnen lassen. Die zweite ist die Auswärts- und Reisethematik — eine Reise von der Ost- zur Westküste liegt in einer anderen Zeitzone, und Mannschaften mit einer dichten Abfolge von Auswärtsspielen sind in Statistiken schwerer zu lesen. Die dritte ist die Bedeutung eines Spiels im Kalender: Ein Team auf Platz 9 spielt in der Endphase anders als eines, das seinen Platz sicher hat.

Nichts davon erzeugt einen sicheren Gewinn. Was es erzeugt, ist eine Meinung, die nicht ausschließlich aus dem Bauch kommt.

Der Vergleich mit der Quote

Wenn ein Team bei den meisten Anbietern um 1,70 gehandelt wird, ein Haus aber 1,80 anbietet, dann stockt man mit der Wette auf dieses Haus nicht nur eine Entscheidung, sondern gleichzeitig eine Preisannahme. Diese Argumentation hat einen harten Kern: Bei 100 Einsätzen zu jeweils rund gleicher Höhe und gleicher Wahrscheinlichkeit entscheidet der Preis über das Ergebnis, nicht das Urteil über die Mannschaftsstärke — vorausgesetzt, die eigene Einschätzung stimmt häufig genug. Stimmt sie das nicht, macht der bessere Preis die Verluste nur weniger schlimm.

Wer systematisch auf niedrigere Margen achtet, hat deshalb einen Vorteil, der in der Statistik bleibt, ohne an einem einzelnen Abend sichtbar zu werden. Der Preisunterschied von 1,90 zu 1,85 auf beiden Seiten macht bei 1.000 € Einsatz über eine Saison 50 € Unterschied, nur durch die Wahl des Anbieters — bei gleicher Wette, gleichem Team, gleichem Vertrauen.

Über die Saison und die Serie hinweg ist eine Vier-Siege-Serie eine bestimmte Wette, die erst dann interessant wird, wenn der Preis einer 4:0-Serie nicht dem Wahrscheinlichkeitsbild widerspricht. Im Einzelnen: Ein Team war in der Hauptrunde besser bewertet als sein Gegner, was in einer Serie weniger bedeutet als in einem einzelnen Auswärtsspiel. Der Preis enthält diese Information bereits. Wer das übersieht, liest die Statistik gegen die Quote statt mit ihr.

Für die Meisterwette über eine ganze Saison bleibt nur ein nüchterner Hinweis: Die Wette auf den Gesamtsieger läuft über Monate, in denen sich der Kader verändern kann, ein Trade das Gefüge verschiebt und ein Ausfall in den Playoffs die Favoritenliste neu schreibt. Eine Wette dieser Art lohnt nur dann, wenn die Mehrmonate eine beabsichtigte Wahl sind und keine unbeabsichtigte Nebenfolge.

Für einen Tipp bleibt ein Satz der beste Rat: Wer eine Wette abgibt, die ihm an dem Abend am besten gefällt, hat meistens bereits einen Vorteil, weil das Spielmaterial der NBA in jeder Nacht genug Abwechslung bietet, um nicht in ein einzelnes Spiel gezwungen zu sein.

Wie diese Seite arbeitet und wen sie nicht bedient

Auf dieser Seite stehen Anbieter, deren Sportwetten-Domain auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde steht. Was ein Anbieter im Einzelnen anbietet, ist seine eigene Sache; hier wird es beschrieben und beurteilt, nicht beworben. Wer ein Konto eröffnet, tut das bei dem Anbieter, nicht hier.

Olympia.

Häufig gestellte Fragen zu NBA-Wetten

Legal sind Wetten nur bei Anbietern, die mit ihrer Sportwetten-Domain auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder stehen. Dort sucht man den Domainnamen unter dem Sportwetten-Eintrag und liest den Namen der Inhaberin. Eine .de-Domain allein beweist keine Erlaubnis. Eine Casino- oder Poker-Erlaubnis desselben Halters gilt nicht für die Sportabteilung.

Wie funktionieren Basketballwetten auf Spiele wie Spielsieger, Handicap und Über-Unter-Punkte?

Der Spielsieger kennt zwei Ausgänge. Im Handicap erhält der Außenseiter eine Punktzahl gutgeschrieben oder der Favorit gibt eine ab, wodurch ein ungleiches Duell preislich ausgeglichen wird. Bei Über-Unter setzt man auf eine Punktgrenze. Jeder dieser Märkte hat einen Quotenschlüssel; die Marge liegt bei einem Zwei-Weg-Markt nahe 5 %.

Warum akzeptiert kein lizenzierter Anbieter Krypto für NBA-Wetten, und welche Zahlungswege sind erlaubt?

Einzahlungen sind nur von einem Zahlungskonto auf den Namen des Spielenden bei einem nach dem Geldwäschegesetz verpflichteten Institut erlaubt. Anonyme Zahlungsmittel sind nicht zulässig. Damit ist Krypto im erlaubten Angebot ausgeschlossen. Zulässig sind Zahlungswege, bei denen Kontoinhaber und Spielender identisch sind — klassische Überweisung, Karte oder Anbieter mit identifizierbarem Kundenkonto.

Welche Livewetten sind während eines laufenden NBA-Spiels zulässig, und was leistet Cash-out?

Während eines laufenden Ereignisses sind Wetten nur auf das Endergebnis oder auf eine seltene Komponente wie das nächste Tor oder den nächsten Satz zulässig. Der nächste Korb im Basketball zählt nicht dazu: Bei so kurz getakteten Ereignissen fehlt dieser seltene Bezugspunkt. Cash-out ist gesetzlich nicht geregelt und bleibt ein Merkmal des Anbieters, dessen Bedingungen dieser selbst festlegt.

Wie berechnet sich die Auszahlung einer Meisterwette bei Quote 4,50 und 10 € Einsatz, und wie wirkt die Sportwettensteuer von 5,3 %?

Bei Sieg zahlt die Wette 45 € zurück, 35 € davon sind Nettogewinn — angenommen, der Preis von 4,50 steht so im Programm; die Quote sagt nichts über die Trefferchance. Die Sportwettensteuer betrifft den Veranstalter, nicht den Wettenden: Sie beträgt 5,3 % der um die Steuer verminderten Einsätze, also rund 5,03 % des eingezahlten Betrags.

Was bedeutet das Einzahlungslimit von 1.000 € im Monat über alle Anbieter für eine NBA-Saison mit 82 Spielen?

Das Limit ist ein Standardwert und anbieterübergreifend geführt, sodass mehr Konten das Gesamtvolumen nicht erhöhen. Wer sein Budget in einen Anbieter gibt, kann die Grenze mitten in der Hauptrunde erreichen. Senken lässt sich das Limit sofort, erhöhen nur nach sieben Tagen und nur gegen nachweisbare wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.

Inhalt erstellt vom Team «NHL-Wetten»